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Italien

Castelvetro di Modena: Eingebettet in sanfte Hügel und Reben

Von Jens · 25. Oktober 2024 · Italien, Reise
Castelvetro di Modena: Eingebettet in sanfte Hügel und Reben
Castelvetro di Modena liegt etwa 15 Kilometer südlich von Modena auf den ersten Ausläufern des Apennin. Die Gemeinde erstreckt sich über mehrere Hügel zwischen 50 und 400 Höhenmetern, was für Radfahrer bedeutet: kurze, teils steile Anstiege auf schmalen Straßen durch Weinberge. Hier wächst der Lambrusco Grasparossa, eine der dunkleren Lambrusco-Sorten, und in einigen Betrieben wird Aceto Balsamico produziert.

Der Ortskern gruppiert sich um die Piazza Roma, einen Platz mit schachbrettartigem Pflaster, der von einem Uhrturm und mehreren Gebäuden aus dem 16. und 17. Jahrhundert eingefasst wird. Die Burg oberhalb des Platzes stammt ursprünglich aus dem 10. Jahrhundert, wurde aber mehrfach umgebaut. Von dort aus sieht man bei klarer Sicht bis in die Poebene.

Die Gassen sind eng und gepflastert, der Ort selbst schnell durchlaufen. Wer mit dem Rad kommt, findet im Zentrum Brunnen zum Auffüllen der Flaschen. Die Straßen in der Umgebung sind wenig befahren und gut asphaltiert, typische Hügellandschaft eben: hoch, runter, nächster Weinberg. Im September findet hier ein Weinfest statt, die Festa dell'Uva e del Lambrusco, bei dem der Platz mit Ständen vollgestellt wird.

Von Castelvetro aus sind es etwa 20 Minuten mit dem Auto nach Modena, wo der romanische Dom steht, UNESCO-Welterbe seit 1997. Wer sich für Autos interessiert, findet dort auch das Enzo Ferrari Museum.