Der Name verweist auf eine Serra genannte Gestalt, die der Legende nach in einer Höhle in der Nähe gelebt haben soll. Das Kreuz im Namen könnte auf religiöse Bräuche hindeuten, die genaue Herkunft ist nicht geklärt.
Die Auffahrt misst 12,3 Kilometer bei einer gleichmäßigen Steigung von bis zu 7 Prozent. Bei der Tour de France Femmes 2024 war der Pass als Berg der 1. Kategorie eingestuft. Die konstante Steigung ohne extreme Rampen macht ihn zu einer Strecke, auf der man einen Rhythmus finden kann.
Die Straße führt durch Waldabschnitte und über offene Weiden. An mehreren Stellen öffnen sich Blicke auf die Hochplateaus der Hautes-Combes. Die Landschaft wechselt zwischen dichten Nadelbäumen und den für den Jura typischen Weideflächen mit vereinzelten Gehöften.
Verkehr ist auf der D124 überschaubar. Die Straßenoberfläche war bei meiner Durchfahrt in gutem Zustand, keine größeren Schlaglöcher oder Ausbesserungen. Oben am Pass steht ein Kreuz, ansonsten gibt es keine Infrastruktur – kein Café, keine Wasserstelle. Wer hier hochfährt, sollte genug dabei haben.