Der Ort selbst ist kompakt und überschaubar. Ein historischer Kern mit engen Gassen, Steinhäuser, eine Hauptstraße mit den üblichen Geschäften. Pergola hat einen gewissen Bekanntheitsgrad durch die Bronzi Dorati, eine Gruppe vergoldeter römischer Bronzestatuen aus dem 1. Jahrhundert, die in den 1940er Jahren in der Nähe gefunden wurden. Sie stehen heute im städtischen Museum, das in einem ehemaligen Kloster untergebracht ist.
Für Radfahrer ist Pergola vor allem ein Durchgangsort auf dem Weg ins Hinterland der Marken oder als Ausgangspunkt für Touren in die umliegenden Hügel brauchbar. Die Straßen sind ruhig, der Verkehr hält sich in Grenzen. Verpflegung und Wasser bekommt man problemlos, es gibt Bars, eine Bäckerei, einen kleinen Supermarkt. Die Gegend ist bekannt für Trüffel, was man an den Preisen in den Restaurants merkt.
Die Zufahrt von Osten über die SP42 ist landschaftlich unspektakulär aber gut zu fahren. Wer weiter ins Landesinnere will, Richtung Umbrien oder zum Furlo-Pass, nimmt die Straße nach Cagli. Von dort aus öffnen sich dann weitere Optionen.