Von Terni aus führt die SS3, die alte Via Flaminia, nordwärts durch das Tal des Nera. Die Straße ist breit und hat viel Verkehr, aber es gibt Alternativen auf kleineren Nebenstraßen. Bei Spoleto beginnt das Valle Umbra, eine breite Ebene, die sich bis nach Foligno zieht. Hier wird das Fahren flacher, die Felder sind groß, Olivenhaine und Weinreben wechseln sich mit Gemüseanbau ab.
Zwischen Spoleto und Foligno liegen mehrere kleine Ortschaften, die meisten auf leichten Anhöhen über der Ebene. Trevi etwa thront auf einem Hügel östlich der Hauptstraße, mit engen Gassen und einer Kirche an der höchsten Stelle. Der Umweg lohnt sich, wenn man Zeit hat – die Aussicht über das Tal ist gut, und es gibt einen kleinen Marktplatz mit einem Café.
Foligno selbst ist eine mittelgroße Stadt mit etwa 55.000 Einwohnern, flach gelegen, mit einer gut erhaltenen Altstadt. Von hier aus beginnt der Anstieg nach Assisi, der über etwa 15 Kilometer konstant nach oben führt. Assisi liegt am Hang des Monte Subasio auf rund 400 Metern, während Foligno in der Ebene bei 230 Metern liegt. Der Anstieg ist nicht steil, aber er zieht sich.
Die Landschaft dazwischen ist typisch umbrisch: Ölbäume, Zypressen, Steineichen, dazwischen Bauernhöfe aus hellem Stein. Die Straßen sind in gutem Zustand, der Belag meist eben. Verkehr gibt es vor allem morgens und abends, wenn die Pendler unterwegs sind.