Das Reservat wurde 1983 eingerichtet und dient dem Schutz eines zusammenhängenden Waldgebiets, das in dieser Form in Mittelitalien selten geworden ist. Mehrere Wanderwege führen durch das Gelände, die meisten starten in Acquapendente oder den umliegenden Dörfern. Für Radfahrer gibt es keine ausgewiesenen Strecken, aber einige der Forstwege sind fahrbar, wenn auch nicht asphaltiert.
Am Rand des Reservats liegen kleine Ortschaften wie Torre Alfina mit seiner Burg und dem angrenzenden Bosco del Sasseto, einem Wald mit bizarr geformten Felsblöcken und moosbedeckten Bäumen. Das Gebiet ist dünn besiedelt, Versorgungsmöglichkeiten gibt es hauptsächlich in Acquapendente. Die Region ist bei Vogelbeobachtern bekannt, ansonsten touristisch wenig erschlossen. Wer Ruhe sucht und mit unbefestigten Wegen zurechtkommt, findet hier ein Stück Latium abseits der üblichen Routen.