Was sofort auffällt: die Befreiungshalle auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt. Der klassizistische Rundbau von 1863 ist weithin sichtbar und markiert Kelheim schon aus der Ferne. Von oben hat man freie Sicht über das Donautal und die bewaldeten Hänge ringsum.
Die Landschaft hier ist hügelig, die Ufer dicht bewachsen. Ein paar Kilometer flussabwärts beginnt der Donaudurchbruch bei Weltenburg – eine enge Schlucht, durch die sich der Fluss zwischen steilen Kalkfelsen hindurchzwängt. Mit dem Rad kommt man da nicht durch, aber die Strecke bis Kelheim selbst lässt sich gut fahren.
Die Altstadt ist kompakt, mit Gebäuden aus verschiedenen Jahrhunderten. Die Geschichte der Siedlung reicht bis in die Römerzeit zurück, später war Kelheim Residenz der Wittelsbacher. Heute ist die Stadt überschaubar, etwa 16.000 Einwohner, mit Cafés am Wasser und einer Fußgängerzone im Zentrum.