Das Etschtal zieht sich als breite Furche durch Südtirol, von Trient im Süden bis hinauf nach Brixen. Der Radweg folgt dem Fluss auf der gesamten Strecke, meist asphaltiert und weitgehend flach.
Die Etsch fließt hier noch ruhig durch Apfelplantagen und Weinberge, die Hänge links und rechts steigen steil an. Die Route führt durch Bozen hindurch, wo sich das Tal kurz weitet, dann wieder enger wird Richtung Norden.
Zwischen den Obstwiesen stehen Höfe mit den typischen Balkonen, an den Hängen kleben Burgen und Schlösser in erstaunlicher Dichte.
Der Belag ist durchgehend gut, Steigungen gibt es kaum, weil der Weg konsequent im Talboden bleibt.
Brixen liegt am nördlichen Ende dieser Etappe, eine kleine Bischofsstadt mit Dom und Kreuzgang. Von dort geht es weiter Richtung Brenner, aber das ist dann eine andere Geschichte.