Die Kathedrale sitzt am höchsten Punkt. Eine breite Barocktreppe führt hinauf, 86 Stufen. Das Kirchenschiff gilt als eines der breitesten gotischen Gewölbe überhaupt – über 22 Meter Spannweite ohne Stützpfeiler. Die Bauzeit zog sich vom 11. bis ins 18. Jahrhundert. Von oben sieht man über die Dächer der Stadt bis zu den Pyrenäen-Ausläufern.
Unterhalb der Kathedrale liegen die Banys Àrabs, romanische Bäder aus dem 12. Jahrhundert. Der Name ist irreführend – die Architektur orientiert sich zwar an arabischen Vorbildern, gebaut wurden sie aber von Christen. Mehrere Gewölberäume, ein achteckiges Becken mit Säulen. Klein, aber gut erhalten.
Am Fluss Onyar stehen die bunten Häuser, für die Girona bekannt ist. Gelb, Orange, Rot, die Fassaden direkt am Wasser. Die Brücke Pont de les Peixateries Velles stammt von Gustave Eiffel.
Die alte Stadtmauer ist begehbar. Ein Rundweg führt über die Zinnen, teilweise durch Türme hindurch. Von dort aus überschaut man die gesamte Altstadt. Als Radfahrer kommt man gut rein, die Zufahrten sind flach. Innerhalb der Altstadt wird es steil, das Rad schiebt man besser.