Die Altstadt erstreckt sich auf einem Hügel oberhalb des Flusses. Die Kathedrale Saint-Apollinaire stammt aus dem 11. Jahrhundert, wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Der romanische Kern ist noch erkennbar, die Fassade zeigt Spuren verschiedener Epochen. In der Nähe steht das Maison des Têtes, ein Renaissancebau mit skulptierten Köpfen an der Fassade, heute Teil der Universität.
Das Musée d'Art et d'Archéologie ist in einem ehemaligen Bischofspalast untergebracht und zeigt römische Funde aus der Region sowie Gemälde vom 16. bis 19. Jahrhundert. Die Sammlung ist überschaubar, ein Besuch dauert vielleicht eine Stunde.
Die Stadt hat rund 65.000 Einwohner und funktioniert als regionales Zentrum. Es gibt Industrie, eine Fachhochschule, Verwaltung. Die Innenstadt ist kompakt, die Fußgängerzone verbindet den Place des Clercs mit der Kathedrale. Entlang der Rhône führt ein asphaltierter Uferweg, der sich mit dem Radweg ViaRhôna verbindet.
Kulinarisch liegt Valence am Rand des Rhône-Tals, das für Obst und Gemüse bekannt ist. Pfirsiche, Aprikoten und der Nougat aus Montélimar kommen aus der Gegend. In der Stadt selbst gibt es die übliche Mischung aus Brasseries, Bäckereien und einigen gehobenen Restaurants.